
Unser größter heimischer Käfer ist selten geworden – aber bei uns gibt es ihn noch! Den Hochzeitsflug kann man derzeit zum Beispiel auf der Obstmatte in der Wyhlener Mitte beobachten.
Dieses imposante Exemplar ruht sich gerade aus und so konnten wir es ausgiebig bewundern.
Das Geweih wird übrigens nicht zum Fressen genutzt, sondern zum Kampf gegen Rivalen und zum Festhalten des Weibchen während der Paarung – die sich oft über mehrere Tage hinzieht!
Der Hirschkäfer ist stark gefährdet. Hauptgrund ist, dass es immer weniger Alt- und Totholz gibt. Dieses brauchen Hirschkäfer, da sie für die Reifung ihrer Keimzellen Baumsaft benötigen, wie er besonders an alten Bäumen mit kleinen Verletzungen fließt. Auch die Larven brauchen altes Holz, das sie zu Mulm abbauen.
Falls auch Sie Hirschkäfer sehen, melden Sie sie bitte unter:
https://www.lubw.baden-wuerttemberg.de/natur-und-landschaft/meldeplattformen/hirschkaefer
Sie können damit etwas für den Schutz dieses faszinierenden Mit-Bewohners tun.