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BüfüBä trifft Gemeinde

Austausch der Initiative Bürger für Bäume mit Bürgermeister und FraktionsvertreterInnen des Gemeinderats


Wir freuen uns, dass unser Wunsch nach einem Gespräch erfüllt wird.
Ziel des Austauschs ist von unserer Seite, dass wir eine Basis für ein konstruktives Miteinander schaffen.
Als Bürger für Bäume setzen wir uns für die Natur in unserer Gemeinde ein zur Verbesserung des Mikroklimas, der Artenvielfalt und der Lebensqualität für uns alle. Mit unentgeltlichem bürgerschaftlichen Engagement und Fachkompetenz packen wir auch praktisch an, pflanzen und pflegen Bäume und vermitteln Fachwissen an interessierte Bürgerinnen und Bürger.

Bei dem Treffen am 15. Januar möchten wir gemeinsame Themenfelder definieren, in denen eine Zusammenarbeit denkbar ist – z.B. können wir Baum-Patenschaften übernehmen und bieten Beratung zur Baumpflege an mit dem Ziel, in Zusammenarbeit mit dem Werkhof einen langfristig gesunden und sicheren Baumbestand in unserer Gemeinde zu erhalten.

Wir freuen uns auf einen konstruktiven Austausch.


Agenda:

1. Begrüßung (5 Minuten)
2. Vorstellung der Initiative Bürger für Bäume & Ausblick auf
Zusammenarbeit (ca. 10 Minuten)
– Kurzvorstellung der Initiative und der anwesenden Vertreter
– Überblick über bisherige Aktivitäten
– Ideen zur zukünftigen Zusammenarbeit
– Wünsche zur Zusammenarbeit mit der Gemeinde

3. Erwartungen und Spielregeln für die zukünftige Zusammenarbeit aus
Sicht von Verwaltung und Gemeinderat (ca. 10 Minuten)
4. Offener Austausch und Diskussion (20 Minuten)
5. Zusammenfassung der Ergebnisse (10 Minuten)
6. Festlegung des weiteren Vorgehens & Abschluss (5 Minuten)

Baumkataster Grenzach-Wyhlen

Das Baumkataster von Grenzach-Wyhlen ist bisher leider nur mit Baumnummer, Art und Pflanzjahr in das öffentliche Bürger-GIS-System eingepflegt und freigeschaltet worden. Hier ist der Link:

https://buergergis.komm.one/grenzachwyhlengis/buergergis/?lon=7.654869794306882&lat=47.55470947177645&zoom=17&select=false

Es muss oben links im Eck die Kartenlegende geöffnet werden und ein Häkchen bei Arbokat gesetzt werden.

„Neue Mitte Wyhlen“

„Nachbarschafts-Treff auf der Obstmatte“
Am Freitag genossen wir den kühlen Abend unter dem Schatten der Apfelbäume. Ein idealer Treff für einen Nachbarschaftsplausch an einem schönen Sommerabend.
In der Dämmerung ging es dann los: der Hochzeitsflug der Hirschkäfer. Das Filmen war schwer – aber alle hatten Spaß dabei. Und nicht nur Kater Fritz streifte durch die Wiese, auch 2 Igel tauchten auf und die Fledermäuse flogen ganz schön knapp vorbei.
Freitag den 20. Juni wollen wir uns wieder treffen – und freuen uns, wenn noch mehr Nachbarn dabei sind!😊

„Neue Mitte Grenzach“

Wer anderen eine (Bau)Grube gräbt …

Viele Baustellen in Grenzach-Wyhlen, da kommen Bäume natürlich unter die Räder. Denn trotz Klimawandels und berechtigter Angst vor der Zukunft sind unterirdische Leitungen, Straßen, Häuserund Autos immer noch wichtiger als große schattenspendende Bäume. In der geplanten Neuen Mitte Grenzach wird eine Tiefgarage gebaut. Die Baugrube wird an die sechs etwa 40 jährigen großen Ahornbäume reichen, die daher gefällt werden. Mikroklima? Sucht euch einen anderen Schattenspender. Vielleicht den riesigen Nussbaum an der Rheinstraße südlich der Ritterstraße? Da bestand Hoffnung, dass die neue Umgehungsstraße doch so geplant wurde, dass der alte Riese stehen bleiben kann. Doch so schnell konnte man gar nicht schauen, schon war er gefällt. Mit Genehmigung. Das erschütternde Kommentar eines älteren Mannes war: „Ich ertrag’s nicht mehr!“ Dann eben ein anderer Schattenplatz, die ebenso große Walnuss in der Neuen Mitte Wyhlen. Eine alte Frau, die 53 Jahre gegenüber gewohnt hatte, sagte: „Die Walnuss bleibt. So heißt es doch.“ Aber halt, das neue Haus reicht mit seiner Baugrube direkt an den Baum. Damit wird auch dieser große Baum gefällt werden müssen, da er mit so vielen gekappten Wurzeln nicht mehr standsicher sein wird. Die großen Bäume sorgen für besseres Mikroklima. Wo halten wir uns an heißen Sommertagen auf, unter Bäumen oder in der prallen Sonne? Die drei Beispiele sind längst nicht alle Bäume, die wegen Bauprojekten verschwinden. Es hilft nur eines: In Zukunft beim Planen daran denken, dass der Klimawandel nicht vorbei geht sondern schlimmer wird. Dass große Bäume wichtiger werden als neue Straßen oder Garagen. Wenn es so weiter geht, pilgern wir bald nicht mehr zu Kathedralen oder in Museen, sondern zu den letzten Baumriesen.

Per Anhalter…

Douglas Adams inspirierte uns zur Fasnacht 2024 mit seinem Kultbuch: „Per Anhalter durch die Galaxis“. Eine wenige Wochen vorher vor dem Bau der Umgehungsstraße geretteten Eiche als „Narrenbaum“ in die kleine „Pflanzgrube“ zu stellen. Ohne ausreichenden Wurzelraum kann ein Baum nicht wachsen. Als Bonsai kann ein Baum auch im Topf auf der Fensterbank überleben,,,

Ich musste der Umgehungsstraße weichen, und auch hier habe ich keine Chance ein hohes Alter zu erreichen. Mein Vorgänger wurde wenigstens 10 Jahre alt, mich macht man lange vorher kalt – ich bin eine echter „Narrenbaum“ hier wächst nicht mal im Traum ein Baum!